Historie des Kleinkaliber-Schützenverein 1925 e.V. Iffezheim

  • 1925Gründung

    Der Kleinkaliber Schützenverein Iffezheim wurde am 15.02.1925 im Gasthaus "Zum Schiff" gegründet. An der Gründungsversammlung haben 5 Einwohner aus Iffezheim teilgenommen. Zum ersten Vorstand wurde Bernhard Maier gewählt. Der Verein wuchs bereits im Jahr 1925 durch den Eintritt zahlreicher interessierter Männer an.

  • 1926-1929Bau des ersten Schießstands und Vereinsheims

    Am 1. Mai 1926 konnte der erste eigene Schießstand eingeweiht werden. Das benötigte Gelände südlich des Sandbachs an der heutigen L75 wurde von der Gemeinde Iffezheim bereitgestellt.

    Bereits im Jahr 1926 wurde die Vereinsmannschaft Gaumeister, was in Anbetracht des recht jungen Vereins für Aufsehen sorgte.

    In dasselbe Jahr fiel die Errichtung des Vereinsheims "Schützenhaus" neben dem damaligen  Schießstand.

    Das Gasthaus "Zum Sternen" wird 1927 Vereinslokal, dort werden auch die Vereinsrequisiten aufbewahrt.

    Im Jahr 1929 wird die Vereinsmannschaft zum 4. Mal Gausieger. Das Schützenhaus wird an den Sonntagen geöffnet und zum beliebten Ausflugsziel für die Bevölkerung.

  • 1930-1934

    In den Jahren der Weltwirtschaftskrise 1930-1932 werden die Aktivitäten des Vereins ausgebremst. Niemand hat mehr Geld für das Hobby, der Verein hat ebenfalls eine miserable Haushaltslage. Die Veränderungen der politischen Verhältnisse des Jahres 1933 sorgen für einen großen Mitgliederzuwachs. Die Angehörigen des öffentlichen Dienstes sind gezwungen, den Nachweis einer aktiven Mitgliedschaft in einem Sportverein zu erbringen.

    Am Ostermontag des Jahres brannte das Schützenhaus ab, es wurde im selben Jahr wieder aufgebaut.

    Die Fahnenweihe der Vereinsfahne fand im Jahr 1934 statt. 

  • 193510-Jähriges Bestehen

    Im Jahr 1935 feiert der Schützenverein sein 10-jähriges Bestehen.

    Im Jahr 1939 starb nach einem Unfall Bürgermeister und Ehrenvorstand Friedrich König. Mit ihm verliert der Verein einen großen Förderer und "Macher".

    Mit dem Beginn des 2. Weltkriegs im September 1939 kommen sämtliche Vereinsaktivitäten zum Erliegen.

  • 1945Auflösung des Vereins

    Am 12. April 1945 kurz vor Kriegsende wurde das Schützenhaus durch die Sprengung der nahegelegenen Sandbachbrücke vollständig zerstört. Der Verein war durch Gesetz der alliierten Militärregierung verboten. Die Kleinkalibergewehre wurden eingezogen. Dies markierte ein Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte.

  • 1951Neugründung

    Einer Initiative von Albert Kronimus war es zu verdanken, dass der Verein am 21. März 1951 im Gasthaus "zum Sternen" nach Aufhebung der Gesetze durch die Militärregierung wieder gegründet wurde. Bei der Neugründung zählte der Verein 26 Mitglieder. Zunächst beschränkte sich das Schießen auf die Disziplin Luftgewehr. Geschossen wurde an mobilen Schießständen in Nebenzimmern verschiedener Gaststätten.

  • 1952

    1952 fand das erste vereinsinterne Luftgewehr- Schießen im Gasthaus "zum Sternen" statt. Die Mitgliederzahl wuchs auf 39 an. Die Gemeinde Iffezheim stellte dem Verein erneut das Gelände im Oberwald zur Verfügung.

  • 1953Grundsteinlegung "Schürzenhaus"-Gaststätte

    Im Jahr 1953 fanden die Grundsteinlegung und der Bau des Gebäudes der heutigen Gaststätte "Schürzenhaus" statt. Der Bau wurde vom damaligen Schützenbruder Josef Huber geplant.

  • 1954-1960

    1954 wurde im ehemaligen Eiskeller des Gasthauses "Zum Grünen Hof" ein Luftgewehr-Schießstand eingerichtet. Im gleichen Jahr konnten die ersten Erfolge bei überregionalen Luftgewehr-Wettkämpfen erzielt werden.

    Im Jahr 1955 konnte auf dem Kleinkaliber Schießstand des Hügelsheimer Schützenvereins das Training wieder aufgenommen werden. Zu diesem Zeitpunkt verfügte der KKSV Iffezheim nicht über einen Kleinkaliber Schießstand. In den Jahren 1959 und 1960 konnten die "Iffzer" Schützen beachtliche Erfolge bei regionalen und überregionalen Wettkämpfen vorweisen. Die Trainingsmöglichkeiten auf dem Luftgewehr Schießstand im Eiskeller sowie auf dem Kleinkaliber Schießstand in Hügelsheim legten den Grundstein für diese Erfolge.

  • 1961Wiedererrichtung des KK-Schießstands

    1961 begann die Wiedererrichtung des KK-Schießstandes, welcher im Jahr 1962 abgeschlossen werden konnte. Die Eröffnung des neuen KK-Schießstandes fand am 19. Mai 1962 statt. Aus der anfänglichen Überdachung wurde eine feste Umhausung für die Schützen. Die Scheiben wurden mit einem Handrad (Anfangs Fahrradfelgen) auf Drahtseilen mittels Muskelkraft die 50 Meter hin- und hergefahren.

  • 1964-1970

    1964 zog der Luftgewehr-Schießstand in den ehemaligen Eiskeller der Gaststätte "Zur Sonne" um. Der Eingang war auf dem jetzigen Parkplatz hinter der Festhalle. Eine Besonderheit dabei war, dass die Schützen trotz elektrischer Beleuchtung immer eine Kerze mit an den Schießstand nehmen mussten, da keine Be- und Entlüftung vorhanden war.

    Im Jahr 1965 wurde das Schützenhaus um eine Toilettenanlage und einen Kinderspielplatz erweitert. Die Luftgewehrmannschaft konnte 1969 durch viel Eifer und Trainingsfleiß wieder in die A- Klasse aufsteigen.

  • 1971Das erste Neujahrsschießen

    Erstmals wurde 1971 das "Neujahrsschießen" ausgetragen, das seither einen festen Platz im Jahreskalender des Vereins hat. 

  • 1974

    Mit dem Bau der Turnhalle 1974 wurde dem Verein ein Raum im Keller der Turnhalle von der Gemeinde als Trainingsstätte angeboten. Mit dem Fanfarenzug wurde die Räumlichkeit geteilt, die planungsseitig als Fahrradkeller vorgesehen war, von den Schülern als solcher aber nie angenommen wurde. Mit acht Schießständen und einer adäquaten Aufenthaltsmöglichkeit vor- und nach dem Schießtraining gab es erstmalig die Voraussetzung, eine attraktives und leistungsorientiertes Training durchzuführen. Gerade im Hinblick auf eine effektive, kontinuierliche Jugendarbeit war das zuvor so nicht möglich gewesen.

  • 197550-Jähriges Jubiläum

    1975 stand im Zeichen des 50. Vereinsjubiläums, das vom 30. Mai bis 2. Juni unter Mitwirkung der örtlichen Vereine sowie zahlreicher Schützenvereine der Umgebung feierlich begangen wurde.

  • 1976-1980

    In den Jahren 1976 bis 1979 standen die Bemühungen das sportliche Niveau zu halten und zu verbessern sowie die Pflege und Verbesserung der Sportstätten und des Schützenhauses im Vordergrund. Noch immer musste der Strom aus einem reparaturanfälligen Aggregat und das Wasser aus einem Pumpbrunnen gewonnen werden. Auch viele Einbrüche im Schützenhaus verursachten immer wieder erhebliche
    Schäden. 1978 ergab sich die Gelegenheit Strom aus dem öffentlichen Netz heranzuführen, als die Gemeinde Iffezheim ihr Wasserpumpwerk in den Oberwald verlegte. Die Vorarbeiten wurden von den Vereinsmitgliedern durchgeführt, unterstützt von den hiesigen Firmen und der Gemeinde. Der Anschluss an das öffentliche Elektrizitätsnetz konnte 1980 endlich erfolgen. In diesem Jahr starb Albert Kronimus, der den Verein 1951 wiedergegründet und als Vorstand und Ehrenpräsident geleitet hatte. 

  • 1981-1985

    1981 wurde das Schützenhaus durch Isolierung des Dachs, Erneuerung der Fenster und der Heizung aufgewertet. In diesem Jahr erhielt der Verein durch Beschluss in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung den heutigen Vereinsnamen

    Kleinkaliber-Schützenverein 1925 e.V. Iffezheim.
    Der Kreiskönigsball wurde 1982 in der Festhalle vom Schützenverein ausgerichtet, ein großer Treffpunkt für aktive Schützen aus dem gesamten Kreis. Im selben Jahr starb Josef Huber, dem der Verein, dank seines Berufes als Baufachmann, die Planung des Schützenhauses und der KK-Schießanlage zu verdanken hatte. Der Anbau der Küche an das Schützenhaus, sowie die Installation einer Alarmanlage wurden im Jahr 1983 umgesetzt.

  • 1984-1985Jubiläum der Fahnenweihe, erste Damenmannschaft und erster Dorfschützenkönig

    1984 wurde das 50. Jubiläum der Fahnenweihe gebührend gefeiert. Ein Novum in der Vereinsgeschichte war die Gründung einer Damenmannschaft.

    Die Feier des 60-jährigen
    Bestehens des Vereins 1985 wurde mit dem traditionellen Königschießen verbunden. Neu war der Wettkampf um den Titel des Dorfschützenkönigs, der sich bis heute großer
    Beliebtheit erfreut. Eine neue, elektronisch betriebene Scheibenzuganlage, fand großen Anklang - "In Iffezheim musch jetz nim drille!"

  • 1988Erste Teilnahme bei den deutschen Meisterschaften

    1988 konnte der Schützenverein mit Hubert Schneider den ersten Schützen zu den deutschen Meisterschaften entsenden. Seiner beachtlichen Platzierung sollten in der Zukunft viele weitere Schützen folgen.

  • 1989-1998

    Der Vereinsvorsitzende und aktive Schütze Horst Weber wurde im Jahr 1989 mit dem Ehrenkreuz in Bronze des Deutschen Schützenbundes ausgezeichnet.

    Bei der Generalversammlung am 06.01.1991 übergab der Vorsitzende Horst Weber nach 14  Jahren das Amt an Peter Lorenz weiter. Der Spielplatz des Schützenhauses wurde komplett neu gestaltet, ein Treffpunkt an den sich viele Erwachsene heute noch gerne erinnern.

    1992 stand ganz im Zeichen der Instandsetzung und Verbesserung der Standanlagen. Die Erneuerung des Schützenhausdaches konnte 1993 umgesetzt werden. Die gründliche Renovierung der KK-Anlage im Jahr 1995 wurde, wie immer, in Eigenleistungen durchgeführt und entsprach anschließend allen Anforderungen. 1996 gestalteten die Schützen die Innenräume des Schützenhauses neu um eine einladende Atmosphäre zu schaffen.

    Bei der Generalversammlung 1997 wurde Harald Huber als Nachfolger von Peter Lorenz zu Vorsitzenden gewählt. In diesem Jahr wurde der Platz vor dem Schützenhaus zu einer Terrasse umgestaltet, dem heutigen beliebten Biergarten.

  • 1998-1999

     Bereits 1998 begannen die Vorbereitungen zum 75-jährigen Vereinsjubiläum. Auch die Frage nach einem neuen Schützenanzug wurde diskutiert. Am 30.01.1998 stieg die Vorstandschaft erstmalig in die Planung einer zentralen Schießanlage im Oberwald ein, da durch die Umgestaltung der Turnhalle der Luftgewehr-Schießstand nicht mehr unterzubringen war. Die Teilnahme am Ferienprogramm der örtlichen Vereine, hat bereits einen festen Platz im Terminkalender des KKSVI. Dem ist auch die aktuelle Anzahl der Jugendlichen zuzuschreiben, da aus der Teilnahme immerhin 1 - 3 Jugendliche dauerhaft die Bindung an den Verein finden. Erstmalig wurde das Königsschießen aus dem traditionellen Termin im September vor den Sommerferien im Juli durchgeführt. Grund war zum einen die unberechenbare Wetterlage im Spätjahr aber auch der Versuch, den immer geringer werdenden Teilnehmern am Schützenfest entgegen zu wirken.

    Die Generalversammlung 1999 war geprägt von der Planung und Durchführung der einzelnen Jubiläumevents im Jahr 2000. Ein weiterer Schwerpunkt war die Diskussions- und Planungsphase für einen Neubau Schießstätte im Oberwald. Hierzu wurden unterschiedliche Planungsstände präsentiert und diskutiert. Mit der Teilnahme am Ferienprogramm der Gemeinde und einem Hüttenwochenende in Besenfeld boten wir den Schülern und Jungschützen eine Möglichkeit den Spaß am Sportschießen zu entdecken. 

  • 200075-Jähriges Jubiläum

    Das 75-jährige Schützenjahr begann traditionell am 02.01. mit dem Neujahrsschießen. Am 06.01. Generalversammlung, und die Weihe eines neuen Gedenksteines für verstorbene Mitglieder am Schützenhaus.


    Dabei präsentierten sich die Mitglieder in ihren neuen Schützenanzügen. Am 6. Mai fand unter Teilnahme aller Kreisvereine und vielen örtlichen Vereinen und deren Vertreter, mit einem Fahneneinzug das Festbankett in der Festhalle statt. Zuvor legte der Oberschützenmeister unter Teilnahme zahlreicher Mitglieder, am Friedhof einen Kranz nieder, und gedachten in einem anschließenden Gottesdienst ihren verstorbenen Vereinsmitgliedern.

    Vom 8. bis 10. Juli wurde das Schützenfest in der Freilufthalle gefeiert. In einer aufwendigen Arbeit wurden Luftgewehrschießstände und ein Adler-Schießstand errichtet. Am Samstag schossen die Vereine und Gruppierungen um den begehrten Wanderpokal. Die Festscheibe wurde ausgeschossen und für einen Obolus konnte man auf den Holz-Adler schießen. Mit einem Tanzabend schloss der Samstag ab. Am Sonntag trafen sich Kreisvereine und örtliche Vereine zu einem Sternmarsch durch Iffezheim zur Freilufthalle. Nach zahlreichen Gratulationen und Reden konnte Oberschützenmeister Huber verdiente Mitglieder ehren. Am Montag wurde ein Rentnerfrühschoppen und am Nachmittag für die Kleinen Kinderbelustigung angeboten. Abends gab es ein Unterhaltungsprogramm und die Proklamation des Königspaares.

    Am 18.10. fand der Kreiskönigsball in der Festhalle Iffezheim statt. Der KKSV Iffezheim richtete die Veranstaltung aus. Der Nikolaus kam mit der Kutsche am 11.12. ins Schützenhaus zur Freude aller Kinder.

  • 2001-2004Neubau der Luftgewehranlage

    Am 2. März fand auf Einladung des KKSVI eine Informationsveranstaltung zum Thema Neubau Schießanlage im Luftgewehrkeller statt. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung entschieden sich bei einer Nein Stimme und einer Enthaltung alle anwesenden Vereinsmitglieder für einen Neubau und somit für die Verlagerung vom Luftgewehrstand in den Oberwald. In einem Arbeitseinsatz Ende Juni wurden neue Spielgeräte beim Schützenhaus aufgestellt und installiert. Beim Schützenfest am 21./22.07. wurde erstmalig neben dem Sportbetrieb auch die Bewirtung der Gäste vom Schützenverein durchgeführt. Für ihren Einsatz, insbesondere im vergangenen Jubiläumsjahr, wurde am 20./21. ein Ausflug mit dem Bus nach Erfurt durchgeführt mit der Besichtigung der Wartburg.

     

    Im November erstellte der Verein in Eigenleistung ein neues Kühlhaus gegenüber der Küche und erhielt von der Brauerei Hatz eine neue Theke mit Ausschankeinrichtung unter Verpflichtung einer Abnahmemenge auf die nächsten 5 Jahre. Am 9.12.2001 kam wiedereinmal zur Freude aller Kinder der Nikolaus ans Schützenhaus.

     

    Im Laufe von 2002 ging es in die genauere Planung der neuen Schießanlage. Architekt  Norbert Jakob erarbeite ein Konzept, bei dem neben der neuen Luftgewehranlage und dem Kleinkaliberstand ebenfalls ein 25m Pistolenstand und insgesamt eine wesentlich höhere Standkapazität erreicht werden konnte. Durch die Neuplanung konnten somit alle Disziplinen in einer Schießsportstätte vereint werden – und außerdem eine gemeinsame energie- und wärmetechnische Versorgung der Schießstätte und des Gasthauses umgesetzt werden. Dank Zuschüssen durch den badischen Sportbund, der VR-Bank und Gemeinde Iffezheim konnte eine tragbare Finanzierung errungen und somit der Startschuss für den Neubau 2003 werden. Am 1. Februar wurde der erste Ziegel
    vom Altbestand entfernt. Spatenstich und damit offizieller Baubeginn war der 12. Februar. Am 9. Mai wurde auf der jetzigen Kleinkaliberanlage das Richtfest gefeiert. Nach 8 Monaten, 4800 geleisteten Arbeitsstunden unserer Mitglieder im Jahrhundertsommer 2003 und Rückschlägen wegen mehrerer Stromausfälle samt Zusatzkosten wurde der Neubau am 19. Oktober feierlich eröffnet.

    Erstmals im Herbst 2003 fand das sogenannte „Sales & Racing Festival“ auf der Pferderennbahn Iffezheim statt – und bot dem Verein die Möglichkeit, über die Bewirtung in der Freilufthalle eine potentielle Einnahmequelle zum Abbau der im Rahmen des Neubaus entstandenen Schulden zu erlangen. Was damals zunächst für 3 Jahre vereinbart war, hat sich bis heute fest in den Verein etabliert. Im Jahr 2004 wurden noch offene Themen des Neubaus zum Abschluss gebracht und sich wieder mehr der Jugendarbeit gewidmet. Erstmals fand an den Osterfeiertagen das Ostereierschießen statt.

  • 2005-2009

    Neben dem im Jahr zuvor eingeführten Ostereierschießen, welches reichlich Anklang fand, fand 2005 der „Schützenhock“ auf der Kleinkaliber-Schießbahn statt. Die Tour de France führte die Radfahrer in einer kleinen Schleife auf deutschen Boden und die Iffezheimer Vereine bewirteten gemeinsam in
    der Gerätehalle von Herbert Lorenz. 2007 wurden mehr als 1100 Eier im Ostereierschießen geschossen, wobei die
    freiwillige Feuerwehr sich die meisten der geschossenen Eier sichern konnte. Für den Kleinkaliberstand konnten 9 originale Biathlonanlagen günstig angeschafft und der erste Biathlonwettbewerb ausgerichtet werden, wobei 8 Mannschaften teilnahmen. Der Schützenjugend unter 12 Jahren wurde durch die Anschaffung von 2 Lichtgewehren erstmals die Möglichkeit gegeben, auch im KKSVI den Schießsport auszuüben. Erstmalig kam der Nikolaus dieses Jahr nicht mit der Pferdekutsche zum Schützenhaus. Eine jahrzehntelange Tradition fand ein Ende.


    Dank der großen Standkapazität durch den Neubau fand 2008 das Landesjugend-Förderschießen des Schützenkreises in Iffezheim statt. Nach einem erfolgreichen 2008 mit Sommerbiathlon, Schützenfest, Vereinsausflug nach Cochem an der Mosel und Königsfeier verabschiedete sich der Oberschützenmeister Harald Huber nach 12 Jahren aus dem Amt des 1. Vorsitzenden und wechselte in das Amt des Jugendleiters. Als 1. Vorsitzender folgte ihm Philipp Wagner, welcher 2009 zum Kreisschützenkönig proklamiert wurde.

  • 2010Partnerschaft mit dem SV Hönow

    Im Jahr 2010 erkundigte sich der damalige Bürgermeister Peter Werler, ob der Schützenverein nicht an einer Partnerschaft  mit dem Schützenverein Hönow - einem Ortsteil der Gemeinde Hoppegarten – interessiert sei, und noch im selben Jahr reisten die ersten Vertreter des Schützenvereins Hönow im Rahmen des Partnerschaftsbesuchs nach Iffezheim. Es war der Beginn einer Partnerschaft, die von Anfang an von der Leidenschaft für den Schießsport und der Freude am Austausch geprägt war. Seither haben zahlreiche gemeinsame Treffen, Wettbewerbe und gesellige Zusammenkünfte stattgefunden, bei denen nicht nur die sportliche Leistung, sondern vor allem der Austausch zwischen den Mitgliedern im Vordergrund stand. Auch über den Schießsport hinaus wuchs die Partnerschaft: Gemeinsame Feste, Ausflüge und kulturelle Veranstaltungen haben nicht nur den Vereinsgeist gestärkt, sondern auch viele persönliche Freundschaften entstehen lassen. Inzwischen ist die Partnerschaft ein fester Bestandteil des Vereinslebens beider Schützenvereine und ein Symbol für die Werte von Kameradschaft, gegenseitiger Unterstützung und traditionellem Zusammenhalt. 

     

    Im Jahr 2010 fanden außerdem kleinere Baumaßnahmen statt, wie die Erneuerung des Eingangsbereichs der Gaststätte.

    Im selben Jahr verstarb unser Ehrenpräsident Roman Huber. Ohne Roman Huber würde es den Schützenverein heute mit Sicherheit nicht mehr geben. Er übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden im Jahre 1964 und wendete die damals drohende Auflösung des Vereins ab.

  • 2012-2014

    Über den Jahreswechsel 2012/13 wurde der Luftdruckschießstand von Seilzuganlage auf elektronische Trefferanzeigen umgerüstet. Der Aufwand war immens, da für die Ausbaumaßnahme Brüstungen gebaut und die Wand mit Weichfaserplatten verkleidet werden mussten. Der Umbau begann nach den Feiertagen und war Anfang Januar abgeschlossen. Somit wurde der Trainingsbetrieb durch den Umbau nicht beeinträchtigt. 

     

    2013 fand der Kreiskönigsball in der Iffezheimer Festhalle statt. Der Verein kümmerte sich um die Bewirtung und hatte alle Hände voll zu tun. Wir freuten uns riesig, als unser Jungschütze Sebastian Zoller zum Kreisjugendkönig proklamiert wurde.

     

    Im Jahr 2014 wurde in Iffezheim Geschichte geschrieben. Die Schützenkreise 1 Rastatt und 3 Bühl fusionierten zum Schützenkreis 1 Mittelbaden. Diese Fusion wurde in der Luftdruckhalle in unserem Vereinsheim vollzogen. Ein neuer, großer Schützenkreis mit einer höheren Mitgliederzahl ist für die Zukunft besser gerüstet. Der Austausch unter den Vereinen und die Bündelung der Trainer- und Trainingsangebote stellen einen weiteren Vorteil dar. Bei den Kreismeisterschaften kann
    der Kreis auf mehrere große Schießanlagen und moderne Schießstätten zurückgreifen, welche im Kreis Mittelbaden verfügbar sind.

     

    Die Schützengilde Haueneberstein feierte zudem in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Wir waren mit einer Abordnung bei der Jubiläumsfeier vertreten. 

  • 201590 Jahre KKSVI

    Im Jahr 2015 feierte der Schützenverein im kleinen Rahmen sein 90-jähriges Bestehen. Im Rahmen der Feier zum 90. Jubiläum wurde Wolfgang Leuchtner zum Ehrenpräsidenten ernannt. Neben der Ernennungsurkunde wurde ihm auch eine „Gewehrharke“ – eine
    Mischung aus Gewehrschaft und Gartengerät – überreicht.

     

    Die Technik schritt auch im Schießsport voran. Seit vielen Jahren sind elektronische Trefferanzeigen im Schießsport das Maß der Dinge. Im Jahr 2015 war es soweit: Die Kleinkaliberschießanlage wurde von Papierscheiben mit Seilzuganlage auf elektronische Trefferanzeigen umgerüstet. Das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm Christoph Neher.

  • 2016-2019

    Durch das Wachstum der Gemeinde Iffezheim aufgrund neuer Baugebiete veranstaltete die Gemeinde 2016 einen Neubürgerempfang in der Festhalle. Auch wir beteiligten uns an der Veranstaltung mit einem Laser-Biathlon-Schießstand. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, und wir hatten alle Hände voll zu tun.

     

    Im gleichen Jahr ließ sich der Schützenverein als „jugendfreundlicher Verein“ zertifizieren. Die Zertifizierung ist Teil des HaLT-Projekts zur Suchtprävention und zum Jugendschutz im Landkreis Rastatt.

     

    Durch einen Pächterwechsel in unserem Pachtobjekt war eine grundlegende Renovierung der Küche notwendig. Es wurden die Wasserleitungen, die Elektroinstallation, der Fußboden und die Wände erneuert bzw. auf den aktuellen Stand gebracht.

     

    Nach dem Neubau der Schießsportanlage 2017 wurden wir erneut mit einer baulichen Veränderung konfrontiert. Bei der Schießstandabnahme wurden fehlende Hochblenden im Kleinkaliberschießstand bemängelt. Diese waren bis dato nie Sachverständigen vom gefordert worden. Änderungen in den Schießstandrichtlinien machten sie zur Auflage. Daraufhin wurde mit sofortiger Wirkung der Schießbetrieb auf dem Kleinkaliberschießstand untersagt. Dies führte dazu, dass in diesem Jahr das Vereinsschießen sowie der Königsschuss mit dem Luftgewehr geschossen wurden. Durch den Einsatz flexibler Unternehmen und der Mitglieder konnte der Einbau und die Verkleidung der Hochblenden in kurzer Zeit realisiert werden.


    Ein erneuter Pächterwechsel im Pachtobjekt im Jahr 2018 brachte wieder Neuerungen und viel Arbeit mit sich. Die alte Theke, musste nach über 22 Jahren intensiver Nutzung erneuert werden. Alexander Leuchtner ist es zu verdanken, dass hier eine schnelle und sehr ansprechende Lösung gefunden wurde. Die neue Theke wurde in Rekordzeit eingebaut, um den Eröffnungstermin des Schützenhauses halten zu können.

     

    2019 feierte der Schützenverein „Freundschaft“ Muggensturm sein 100-jähriges Bestehen. Wir waren mit einer Abordnung bei der Jubiläumsfeier vertreten.

  • 2020-2022

    Ein kleines Virus hielt die Welt in Atem und stellte alles auf den Kopf, so auch beim Schützenverein Iffezheim. Im März 2020, eine Woche nach der Generalversammlung, brach in Deutschland die Covid-19-Pandemie aus. Zunächst war die Einstellung des Sportbetriebs auf freiwilliger Basis angeraten. Wir folgten der Empfehlung, um unsere Mitglieder nicht zu gefährden, da niemand wusste, wie gefährlich die Erkrankung war. Kein Ereignis hatte seit dem Krieg einen solch großen Einfluss auf den Sportbetrieb und das Vereinsleben. Die Einschränkungen und das teilweise Verbot des Sportbetriebs zogen sich bis ins Jahr 2021. Die Pandemie hatte sowohl sportlich als auch vereinsintern große Auswirkungen. Es war schwierig, nach der Pandemie wieder an alte Erfolge und ein lebendiges Vereinsleben anzuknüpfen.

     

    Dank der Initiative von Wolfgang Leuchtner ließ der Schützenverein in diesem Jahr eine 20-kWp-Photovoltaikanlage errichten. Mit dieser Anlage begegnen wir den hohen Stromkosten, die durch unsere eigene Kläranlage entstehen. Zudem leisten wir damit einen Beitrag zur Steigerung der erneuerbaren Energien. 2022 normalisierte sich der Trainingsbetrieb wieder weitestgehend. Die Wettkämpfe und Meisterschaften fanden wieder wie gewohnt statt. Am Kreisschützentag des Schützenkreises Mittelbaden, wurde Wolfgang Leuchtner zum 2. Ritter (Auflage) proklamiert.

  • 2023-2024

    Bei der Generalversammlung stellte sich unser Schatzmeister Wolfgang Leuchtner nicht mehr zur Wiederwahl. Wolfgang war 22 Jahre unser Schatzmeister. In seine Amtszeit fielen der Neubau sowie zahlreiche Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen. Alexander Zoller wurde zu seinem Nachfolger gewählt.

     

    Im September 2023 verstarb unser Ehrenpräsident und langjähriger Schatzmeister Wolfgang Leuchtner. Wolfgang war ein begeisterter und sehr aktiver Schütze. So blieb er bis ins hohe Alter auch in den Gewehrdisziplinen aktiv. Er förderte und unterstützte den Verein in hohem Maße.

     

    In Kooperation mit der Maria-Gress-Schule wurde die Schieß-AG ins Leben gerufen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich mit den Luft- bzw. Laser- Sportgeräten versuchen. Die Schieß-AG erfreute sich großer Beliebtheit. Der Schützenkreis 1 Mittelbaden wuchs weiter durch den Anschluss des ehemaligen Schützenkreises Hohenbaden. Beim Kreisschützentag in Iffezheim wurde der Anschluss beschlossen. Der Schützenkreis 1 Mittelbaden hat nunmehr 41 Mitgliedsvereine.
    Im Jahr 2024 wurde aus dem „Schützenfest“ erstmals das „Schützenwochenende“ mit DJ und Live-Musik Freitag und Samstag Abend, als Zusatz zum bekannten Sportbetrieb mit Bewirtung
    Sonntag. 

    In der „Großen Woche“ des Pferderennens hatte der Schützenverein wieder die Rennbahnbewirtung inne. Wir teilten uns die Renntage wie schon einst zuvor mit dem Fußballverein.

     

  • 2025100 Jahre KKSV Iffezheim

    Wir blicken auf 100 Jahre Vereinsgeschichte zurück – eine Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen, Beinahe-Vereinsaus, Wiedererstarken, engagierten Schützen und Schützinnen, Kameradschaft und sportlichen Erfolgen. Unser Dank geht an alle, die uns diese 100 Jahre ermöglicht haben: an all die Vorstandsmitglieder, die mit ihren Engangement den Verein am Laufen hielten; an all jene, die bei Arbeitseinsätzen, Baumaßnahmen und Bewirtungsaufgaben tatkräftig zur Seite standen; an alle zusätzlichen Helfer, ohne die wir so vieles nicht hätten leisten können; und an all unsere Sponsoren, die uns seit Jahrzehnten zur Seite stehen.